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BLÜTE des Monats:

 CENTAURY ~ Tausendgüldenkraut ~ Centaurium umbellatum

Gruppe V: Überempfindlichkeit gegenüber äusseren Einflüssen und Ideen

Dr. Bach beschreibt Centaury in den  Twelve Healers folgendermaßen:

 "Für die gutmütigen, stillen, sanftmütigeren Menschen, die überängstlich darauf bedacht sind, anderen zu dienen. Sie überschätzen bei all ihren Bemühungen ihre eigene Kraft. Sie sind so besessen von dem Wunsch zu dienen, dass sie mehr zu Sklaven als zu willigen Helfern werden. Ihre Gutmütigkeit führt dazu, dass sie mehr leisten, als sie müssten. Dabei laufen sie in die Gefahr, ihre eigene Lebensaufgabe zu vernachlässigen."– Die Zwölf Heiler und andere Heilmittel

Das Tausendgüldenkraut (oder Tausendguldenkraut) bevorzugt trockene, dünne Kalkböden. Aus einer Blattrosette auf einem aufrechten grünen Stiel wachsen die zartrosa Blüten, die in Dolden angeordnet sind. Im offenen Grasland öffnen sich die Blüten im Sonnenschein und schließen sich gegen Abend wieder. Die Pflanze gedeiht nicht im Schatten.Die botanische Bezeichnung  von „unserem“ Centaury ist Centurium erytrea (es gibt mehrer verschieden Arten von Tausendguldenkraut).

Es ist für Menschen, denen es schwer fällt NEIN zu sagen. Sie sind allzu hilfsbereit und haben zu wenig Willenskraft, um sich vor den übermässigen Anforderungen ihrer Umwelt zu schützen. Sie sind immer bemüht das Richtige zu tun und vergessen auf sich selbst. Möglicherweise wissen sie gar nicht welche Wünsche und Bedürfnisse sie haben und machen daher was andere ihnen vorgeben. Die Abgrenzung fällt ihnen schwer: wo ist Hilfe wirklich notwendig, wann bin ich co-dependent und wann werde ich ausgenützt. Eine Konfrontation oder gar ein Streit wird tunlichst vermieden. Das alles kostet viel Energie, daher ermüden sie leicht und haben keine Kraft eigenes Potential zu erkennen und zu leben. Das wird dann oft als Schwäche und Mangel an Zielstrebigkeit ausgelegt.

Centaury schützt also nicht nur davor ausgenutzt zu werden, sondern spendet auch Kraft. Die Abhängigkeit von der Meinung der Anderen wird abgelegt. Das Erkennen der eigenen Wünsche und Bedürfnisse ist quasi der Nebeneffekt. Das Wissen wohin der eigene Lebensweg führen soll, war für Dr. Bach das ultimative Mittel gesund und heil zu sein.

bachbluete beech

Text: Monika Urbanski BFRP.  Foto: Nicola Hanefeld, BFRP

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